Kurz und knapp – was ist Bid Management und wie geht das richtig?
Hotels sind mittlerweile vollständig digitalisiert. Sie wissen genau, wer was und vor allem wem anbietet. Immer am richtigen Ort und zur richtigen Zeit. So jedenfalls die Theorie.
Und guess what? Die Realität sieht meistens anders aus. Sollte es in Eurem Hotel genau so ablaufen, herzlichen Glückwunsch! Dann habt Ihr das Bidding-Game durchgespielt. Für alle anderen empfehlen wir weiterzulesen.
In der Regel läuft es ja so: Hoteliers legen die Preise ihrer angebotenen Zimmer in ihrer Buchungsmaschine fest, der Gast bucht in den meisten Fällen trotzdem über große OTAs wie z.B. Booking.com, anschießend zahlt das Hotel eine ziemlich hohe Provision an eben diese OTAs.
Um in diesen Ablauf einzugreifen und ihn schlicht weg zu ändern, führt kein Weg am Bid Management vorbei. Ziel ist es, dass Eure Website auf den Metasearch Kanälen so zu platzieren, dass sie für Eure Gäste der profitabelste Vertriebskanal ist und die Buchung somit direkt über Eure Buchungsmaschine erfolgt. Gleichzeitig umgeht Ihr die hohen Provisionen der OTAs. Soviel zur Theorie, wie setzten wir das denn jetzt in die Praxis um?
Sind die ersten Schritte immer die schwersten?
Startet am besten mit einer Analyse Eurer Buchungsmaschine. Setzt Euch damit so richtig intensiv auseinander. Was kann Eure Buchungsmaschine, was kann sie nicht? Gibt es eine Schnittstelle zu Metasearch Kanälen wie z.B. TripAdviser, Trivago, Google Hotel Ads und Co.?
Als nächsten Schritt solltet Ihr Euch mit dem richtigen Publisher auseinandersetzen. Ein Publisher ist Euer Integrationspartner (z.B. Mirai) und nimmt Euch die Verbreitung ab. Danach gehts direkt weiter mit der für Euch passenden Bid Management Platform. Definiert, welche Ansprüche Ihr an die Plattformen habt, und welche diese abdecken können.
Soweit so gut. Ihr habt Euch entschieden und könnt starten, Glückwunsch!
Let’s get this Party started!
Die Basics stehen, Eure Raten sind hinterlegt, jetzt gehts ans Eingemachte: Conversion.
Vorher aber noch eine kleine Denksportaufgabe: Welches Budgetmodell passt besser zu Euch, CPC (Cost per Click) oder CPA (Cost per Akquisition)?
Die Vorteile von CPA liegen klar auf der Hand: Ihr habt eine fixe Kommission die Ihr für eine eingegangene Buchung zahlt. No Shows oder Stornierungen werden allerdings nicht betrachtet und fallen hinten über. Dafür sind Handling und Einstellungen ziemlich easy, Ihr könnt mit festem ROT (Return of Investment) rechnen. Einmal aufgesetzt braucht Ihr vorerst keine Anpassungen mehr vorzunehmen.
Es darf ein bisschen mehr sein? Dann gehts direkt weiter mit dem CPC Modell: Eure Buchungsmaschine muss den passenden Traffic bekommen, um variable ROI zu erhalten. Variable bedeutet in diesem Fall, dass Ihr Eure Einstellungen tagesaktuell anpassen könnt. Was das bringt? Ein Beispiel sind nur geringere Kommissionskosten bei höherem ROI.
So. Und jetzt?
Die Grundzüge des Bid Managements sind also geklärt. Wir haben es zu Beginn schon erwähnt, schreiben es aber gerne nochmal mit Nachdruck: Holt Euch unbedingt Unterstützung bei diesem Thema, und bleibt am Ball! Wir verstehen, dass Bid Management nicht für jeden Hotelier das spannendste Thema ist, oder schlicht und ergreifend die Zeit fehlt. In diesen Fällen könnt Ihr auf uns zurückgreifen.
In Kooperation mit den meisten gängigen Buchungsmaschinen Anbietern, übernehmen wir die Steuerung Eurer Raten auf den Portalen.
Ganz egal ob nur Google Hotel Ads oder auch Trivago, TripAdvisor, Kayak oder Skyscanner, über die 2-Wege Schnittstelle können alle fünf Meta-Kanäle angesteuert werden.